Aktuelle Forschung

Netzintegrierte Stromspeicher zur Integration fluktuierender Energie

Das Gesamtziel dieses Projektes ist, zukünftige Einsatzgebiete von Stromspeichern zu entwickeln und diese ökonomisch und technisch „robust“ zu bewerten. Teil dieser Bewertung sind neben technischen Anforderungen und Betriebsvarianten auch Zielkosten dieser Speicher, die aus den Erträgen bzw. vermiedenen Kosten resultieren. Auf Basis dieser Szenarienbetrachtung können sowohl potenziell geeignete Speicher identifiziert als auch der zukünftige Einsatz realistisch abgeschätzt werden. Darüber hinaus werden Regelstrategien und -systeme, ohne die der Speicherbetrieb nicht durchführbar wäre, entwickelt und bewertet.

Begleitforschung “E-Energy – IKT basiertes Energiesystem der Zukunft”

Partner:

  • B.A.U.M. Consult GmbH
  • TU München, Institut für Informatik, Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy
  • TU Darmstadt, Institut für Elektrische Energiesysteme, Prof. Dr.-Ing. Hartkopf
  • incowia GmbH, Ilmenau, Dr. Thomas Hagen & Dr. Ingo Schrewe
  • LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, München

Hintergrund:

Mit dem BMWi- Förderschwerpunkt „E-Energy“ will die Bundesregierung ein „Internet der Energie“ schaffen, das die technische Energieinfrastruktur digital vernetzt, intelligent kontrolliert, steuert, regelt und mit elektronischen Marktplätzen verbindet. Hierzu sollen Beispiellösungen für neue Technologien, Organisationsformen und Rahmenbedingungen entwickelt und erprobt werden. Sie sollen zeigen, wie das große Optimierungspotenzial der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit im Gesamtsystem der Stromversorgung genutzt werden kann.

Begleitforschung E-Energy:

Mittels einer „Begleitforschung“ zur Umsetzung der Projekte der Förderpreisträger will das BMWi sicherstellen, dass aus den E-Energy- Förderprojekten heraus ein bundesweiter Innovationsprozess für die Entwicklung und Anwendung von digital vernetzten und intelligenten Energiesystemen beschleunigt und breitenwirksam in Gang gesetzt wird. Deutschland soll als attraktiver Kompetenzstandort für IKT-basierte Energiesysteme sichtbar gemacht werden.

In der „Begleitforschung“ geht es um das wissenschaftliche Begleiten, das Monitoring, die Evaluation, den Know- How-Transfer und die Netzwerkbildung bezüglich aller von den sechs Projektkonsortien entwickelten Technologien, Organisationsformen und Rahmenbedingungen. Ziel ist es, die Ergebnisse und Vorschläge der E-Energy- Förderprojekte in geeigneter Weise zu kommunizieren, das durch die einzelnen Projekte neu gewonnene Know-how effektiv in der Öffentlichkeit zu verbreiten, Folgeprojekte und -Investitionen anzuregen und das Entstehen von neuen, aktiven Netzwerken für Wissensaustausch und Zusammenarbeit zu befördern. So sollen Lösungen für Querschnittsfragen entstehen, die sich z. B. zu den Themen Interoperabilität, Standardisierung, Sicherheit, Datenschutz, Fortschreibung des Rechtsrahmens und neue Dienstleistungs-Geschäftsmodelle ergeben und auch die Themen EU- Kooperation und Internationalisierung der Projektergebnisse und -Erkenntnisse umfassen.

Entwicklung eines modularen dynamischen CAES-Kraftwerkmodells

Schwerpunkt des Vorhabens ist die Entwicklung eines modularen dynamischen CAES-Kraftwerkmodells mit Beispielrechnungen für verschiedene Standorte. In enger Zusammenarbeit mit EVUs sollen Modellrechnungen zur Integration von CAES-Anlagen in einen Kraftwerkspark erfolgen. Abschließend werden für die untersuchten Kraftwerke die zulässigen Kosten abgeschätzt, unter denen ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.