Aufbauphase vom 02. Oktober 2007 bis 10. Oktober 2007

Zusammenführen der Segmente
Zusammenführen der Segmente

Die nach Washington entsendeten Mitarbeiter und Studenten des Fachgebiets Regenerative Energien hatten allerhand zu tun. Zuerst galt es die drei Haussegmente, in die das Haus zwecks des Transports zerlegt worden war, wieder zusammenzuführen und die Kablverbindungen zwischen den Segmenten wieder herzustellen. Diese Aufgabe war unter den wachsamen Augen unseres Elektromeisters Georg König bereits nach einem Tag abgeschlossen und die elektrische Zuleitung des Hauses konnte zu Testzwecken an einem Generator angeschlossen werden. Vorab konnte so Elektrische Energie im Haus bereitgestellt werden, um alles Systeme zu überprüfen. Ergebnis: Alle Systeme funktionieren einwandfrei.

Montage der Photovoltaik
Montage der Photovoltaik

Für den Wettbewerb muss das Haus im Inselbetrieb betrieben werden. Das bedeutet, das Elektrische Energie nur durch Photovoltaikmodule gewonnen werden darf. Hauptaufgabe war daher die Montage der Photovoltaikmodule, der Batteriebank und aller zugehörigen Wechselrichter. Die Montage der Photovoltaik und zugehöriger Wechselrichter erfolgte dank der Erfahrung von Dipl.-Ing Jürgen Wolf problemlos und schnell. Die TU Darmstadt war somit eine der teilnehmenden Universitäten, die die Photovoltaik als erste abgenommen bekam. Neben der Photovoltaik wurde die Batteriebank in einer extra dafür angefertigten Box montiert. Durch Batterien kann Elektrische Energie auch dann bereitgestellt werden, wenn die Photovoltaik Module keine Erträge liefern. Die Bateriebank besteht aus 24 Batterien mit jeweils 2 V Spannung, die von unseren zwei Studenten vor Ort montiert und verschaltet (Reihenschaltung) wurden. Mit 2000Ah war die Batterie eine der größten von allen teilnehmenden Universitäten. Die Batterie wurde im Anschluss an ein Sunny Island Wechselrichter von SMA angeschlossen, über diesen die Batterie geladen bzw. entladen (Bereitstellung von Elektrischer Energie für das Haus) werden kann. Die sachgerechte und professionelle Montage und Verschaltung der Batterie fand unmittelbar Zustimmung bei den Abnahmeingenieuren.

Batteriebank
Batteriebank

In der Zwischenzeit erlangte das Team zu ungeahnten Ruhm. Diese lag zum einen daran, dass Elektromeister Georg König mit seinem Erdungswerkzeug nicht nur das Darmstädter Haus (mit Erdungsstäben) gerdet hatte, sondern zusätzlich weitere teilnehmende Universitäten. Es war auch keine Seltenheit, dass die Abnahmeingenieure andere Teilnehmer zu dem Team des Fachgebiets Regenerative Energien schickten, wenn diese technische Probleme mit ihren Photovoltaiksystemen hatten.

Zuletzt verblieb die Außenbeleuchtung und andere Außensysteme. Hierfür wurden nochmals über 200 m Kabel verlegt, um über 40 Außenbeleuchtungen anschließen zu können.